Forschungsgruppen

Unter dem Dach von PROMIS arbeiten viele Wissenschaftler zusammen. An den deutschen Übersetzungen sind insbesondere beteiligt:


Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik an der Charité Universitätsmedizin Berlin

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Projektleiter: Prof. Dr. Matthias Rose
http://psychosomatik.charite.de

An der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik ist die psychometrische Forschung seit vielen Jahren fest etabliert. Schwerpunkt der Forschung in den letzten Jahren war vor allem der Einsatz probabilistischer Testmodelle in der klinischen Diagnostik, zum Beispiel mit Arbeiten zu Computer-Adaptiven Tests oder zur Vergleichbarkeit von klinischen Fragebögen. Hier werden die Arbeiten zu Übersetzungen der PROMIS-Instrumente ins Deutsche koordiniert.

Der Leiter der Klinik, Prof. Matthias Rose, ist seit Beginn der PROMIS-Initiative 2004 an der Entwicklung und Validierung neuer Instrumente maßgeblich beteiligt, vor allem zu der Itembank zur körperlichen Funktionsfähigkeit. Aktuell arbeiten wir an der Übersetzung dieser Itembank ins Deutsche und an der Prüfung der psychometrischen Eigenschaften der Depressivitäts-Itembank im Vergleich zur englischen Ursprungsversion.


Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf HH_Logo

Ansprechpartner: Dr. Inka Wahl (i.wahl@uke.de)
http://www.uke.de/kliniken/psychosomatik/

Einen Forschungsschwerpunkt des Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bilden die Psychometrie und Psychodiagnostik, insbesondere die psychometrische Erfassung patientenberichteter Merkmale wie Depressivität, Angst, Fatigue oder somatische Beschwerden. Ein Ziel der Hamburger Arbeitsgruppe ist es, psychometrische Instrumente (patient-reported outcomes measures) zu entwickeln oder zu optimieren, die patientenberichtete Merkmale reliabel und valide erfassen und deren Ergebnisse sowohl über Instrumente hinweg als auch sprachübergreifend und damit international vergleichbar sind.

Mit dem Anspruch der internationalen Vergleichbarkeit widmet sich die Hamburger Arbeitsgruppe auch den Arbeiten der PROMIS-Initiative und deren Anwendung im deutschen Sprachraum. In Hamburg wurden die PROMIS Itembanken für Angst und Depressivität ins Deutsche übersetzt. Aktuell ist die Übersetzung der PROMIS Fatigue Itembank in Arbeit.

Innerhalb einer internationalen Forschungskooperation zwischen dem Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und dem Department of Medical Social Sciences der Northwestern University Feinberg School of Medicine, Chicago, USA, wird in einem gemeinsamen Projekt die psychometrische Äquivalenz der PROMIS Angst Itembank und ihrer deutschen Übersetzung untersucht.


Institut für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin an der Universitätsklinik Freiburg UKL_Logo2012_B (2)

Ansprechpartner: Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker (erik.farin@uniklinik-freiburg.de)
http://www.uniklinik-freiburg.de/aqms/

Das Institut für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin beschäftigt sich seit 2008 mit der Übersetzung und methodischen Prüfung von PROMIS®-Itembanken. Übersetzt und getestest wurden bisher die Itembanken zu Zufriedenheit mit Teilhabe, Beeinträchtigung durch Schmerzen sowie Depression. Aktuell in Arbeit sind die Übersetzungen der Itembank Schmerzverhalten und der Skala zu Schmerzintensität.

Weitere Forschungsschwerpunkte des Instituts für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (http://www.aqms.de) sind Versorgungsforschung im Bereich chronischer Krankheiten, Evaluationsforschung, Evidenzbasierte Medizin, Leitlinien und Behandlungskonzepte in der medizinischen Rehabilitation und bei chronischen Krankheiten, Qualitätssicherungsforschung sowie sozialmedizinische Fragestellungen.


Forschungssektion Child Public Health am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf HH_Logo

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer (ravens-sieberer@uke.de) Ansprechpartnerin: Dr. Veronika Ottova-Jordan (v.ottova@uke.de) http://www.child-public-health.org

Die Forschungssektion „Child Public Health“ an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf widmet sich dem Ziel, genaue Kenntnisse der gesundheitlichen Situation Heranwachsender und ihrer gesundheitsrelevanten Rahmenbedingungen zu erfassen. Zu den Hauptaufgaben zählen u.a. die Durchführung von Surveys und epidemiologischen Studien als Beitrag zu Erkenntnissen der nationalen und internationalen Kinder- und Jugendgesundheitsforschung sowie die Methodenentwicklung zu Patient Reported Outcomes (PROs) und gesundheitsbezogener Lebensqualität.

Innerhalb dieses Rahmens widmet sich die Forschungssektion unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Ravens-Sieberer auch dem pädiatrischen PROMIS-Projekt. Hierzu zählen die Mitarbeit bei der Entwicklung der Itembank zur Erfassung des Subjektiven Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen sowie die Übersetzung der Itembanken Subjektives Wohlbefinden (Lebenszufriedenheit, positive Emotionen, Zielorientierung und Lebenssinn), Stresserleben (psychisches Stresserleben, körperliches Stresserleben), körperliche Aktivität (physische Aktivität, sitzende Tätigkeiten) und familiäre Beziehungen (Einbindung in die Familie, Familienzugehörigkeit) vom Englischen ins Deutsche und Spanische. Die Übersetzung weiterer pädiatrischer PROMIS Itembanken wird derzeit vorbereitet.


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